Die Zustände in Spanien


In Spanien wird der Galgo Español für die Hetzjagd auf Hasen eingesetzt. Ende Jagdsaison werden die Galgos, die den Jägern eine Saison lang treu gedient haben, oft erbarmungslos erhängt, an Autos angebunden und zu Tode geschleift oder zu Tode gefoltert, nur um sie nicht die neun Monate bis zur nächsten Saison durchfüttern zu müssen – die nächste Generation Hunde ist bereits gezüchtet und wird ein Jahr später überflüssig.

Auch wenn ein Hund gegen die Jagdregeln verstösst, ist dies eine Schande für den Besitzer – umso qualvoller ist dann auch der Tod… Die Hunde werden oft so an einen Baum angebunden, dass sie nur mit den Hinterläufen den Boden berühren und, wenn sie aus Schwäche zusammenbrechen, sich strangulieren.

Ein weiteres Problemfeld sind die Rennbahnen, die in Spanien kommerziell betrieben werden. Es geht dabei um sehr viel Geld (Wetten-Einnahmen). Die Hunde (mehrheitlich Greyhounds, die ursprünglich schon in Irland gelaufen sind und von dort als so genannte “Looser” nach Spanien verkauft werden) haben oft schlecht verheilte Brüche und werden unter miserablen Bedingungen gehalten.

Sie leben oft nur in Boxen, die sie einzig für das Training oder Rennen verlassen können. Dementsprechend haben sie Liegeschwielen, ganze Verwachsungen vom Leben auf dem Betonboden. Wenn solche Rennbahnen durch den Tierschutz geschlossen werden, wie das z.B. in Italien und in Mallorca der Fall war, sind Platzierungen durch Tierschutz-Organisationen die einzige Rettung für diese Hunde.

Die folgenden Bilder sind nicht jedermanns Sache. Sie dokumentieren Geschehnisse, die wir zutiefst verabscheuen und anklagen… Und doch sind es Bilder, die um die Welt gehen sollten, um Aufmerksamkeit und vor allem Gegenwehr zu erregen!

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Weitere Informationen zu den Zuständen in Spanien finden Sie unter:
www.sos-galgos.net

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